YouTube
Fazit

Für B2C Unternehmen ist YouTube ein günstiger Channel. Die Zielgruppe ist meist etwas jünger, sie sucht verzweifelt nach neuen Inhalten, die spannend, überraschend, innovativ gemacht sind. Bedient man diesen Wunsch, verbreitet sich das Video wie ein Lauffeuer. Diese Zielgruppe sucht Entertainment und nutzt YouTube gerne mal als google Ersatz, sucht also dort nach “Informationen”.

Als Unternehmen gilt es dennoch, folgende drei Dinge zu beachten:

1. Einbindung in Social Media-Kampagne ist notwendig um Aufmerksamkeit
und damit Videoaufrufe zu erzeugen, etwa durch Verbindung mit Aktivitäten in Twitter/Facebook

2. Der Aufwand zur Pflege des Auftritts ist gering. Die Produktion von guten Videos ist dagegen meist sehr kostenintensiv.

3. Negative Kommentare sind durchaus häufig, daher ist eine angemessene und
schnelle Reaktion ist sehr wichtig.

Dennoch überwiegen die Vorteile, denn Youtube ist der ideale Ort, um Produkte und das Unternehmen visuell erlebbar zu machen z. B. mit Videos zur Image-Pflege, Videohandbüchern zu Funktionen von Produkten oder Online-Bedienungsanleitungen.


Darüber hinaus können User auch direkt einbezogen werden: Gewinnspiele mit
selbsterstellten Fan-Produktvideos, Präsentationen von neuen
Produkten, Kundenrezensionen. YouTube Videos können auch als vertriebsunterstützende Materialien überall eingesetzt werden.

Welchen Nutzen erzielt ein Unternehmen mittels YouTube?

Jedes Unternehmen kann bei Youtube direkt Werbung mittels Banner betreiben. Darüber hinaus bietet Youtube seinen Usern noch wesentlich mehr Chancen, sein eigenes Unternehmen aktiv zu bewerben:

Es besteht zum Beispiel die Möglichkeit, dass private User Fragen beantworten und direkt mit dem Unternehmen in Kontakt treten. Auf diese Weise wird die Zielgruppe direkt angesprochen!

Das Beste beim Platzieren der eigenen Werbung auf Youtube besteht in der Tatsache, dass jede Werbung nach Zielgruppen ausgerichtet werden kann. Im Detail bedeutet dies, dass jedes Unternehmen selbst wählen kann, ob seine eigene Werbung von allen gesehen wird, oder speziell von bestimmten Interessengruppen gesehen werden kann, z.B. Sportfans.

Ebenfalls muss eine Werbung nicht nur per Banner erfolgen, es können zum Beispiel auch kurze Werbeeinblendungen beim Abspielen eines privaten Videos erfolgen. Insgesamt bietet YouTube sechs verschiedene Werbeprogramme an. Auch an die mobile Sparte (Smartphones, Tablet-PC’s, …) wurde gedacht.

Des Weiteren lässt sich jedes Video sinnvoll über die Eingabe von Suchbegriffen finden. Somit wird stets sichergestellt, dass die Zielgruppe auf das Videomaterial zugreifen kann.

Vor allem in den Bereichen Corporate Governance und Corporate Social Responsibility bestehen Ausbaumöglichkeiten
Ericsson - Experte für Internet-Auftritte
Unternehmen entdecken YouTube

Internationale Konzerne entdecken soziale Netzwerke und soziale Medienseiten immer stärker für die Informationsverbreitung und Imagepflege. Europäischer Spitzenreiter bei der Nutzung dieser Seiten ist der Münchener Siemens-Konzern. Das hat eine internationale Untersuchung der schwedischen Consulting-Firma Hallvarsson & Halvarsson (H&H) ergeben. Aber auch für kleinere Unternehmen lohnt sich die Nutzung.

Dennoch muss man neue Kommunikationskanäle wie z.B. YouTube mit Bedacht nutzen. Eine falsche bzw. schlechte Nutzung verbreitet sich wie ein “Lauffeuer”.

Rechtliche Grundlagen
Urheberrecht

Eine großes Problemfeld der Videoportale und somit auch von Youtube sind mögliche Urheberrechtsverletzungen der Hochgeladenen Bild- und Tonmaterialien der Nutzer. Experten rechnen damit, dass ca. 90 %.“ des hochgeladenen Materials Urheberrechte verletzen würde. Die momentan geltende Rechtsprechung der USA sagt aus, dass YouTube erst nach einer Abmahnung des Rechteinhabers die betroffenen Inhalte löschen muss. Hierbei handelt es sich um das so genannte „Opt-Out-Verfahren“. Es gibt auch schon eine Reihe von Klagen gegen das Videoportal. Der US-Journalist Robert Tur verklagte YouTube am 14.Juli 2006 auf 150.000 US-Dollar, weil von ihm aufgezeichnetes Videomaterial ohne seine Zustimmung veröffentlicht wurde. Die Online-Zeitung MecuryNews.com schrieb am 14.September 2006, dass Universal Music eine Klage gegen die Onlineplattformen YouTube und MySpace vorbereiten würde, weil diese unzähligen Internetnutzern die Möglichkeit geben, gegen die Copyright-Gesetze zu verstoßen. Die einfachen Anwender dieser Onlineplattformen schätzen diese jedoch genau aus diesem Grund, weil Sie so kostenlos an urheberrechtlich geschütztes Material kommen. Um möglichen Verstößen gegen das Urheberrecht vorzubeugen hat YouTube zu Beginn des Jahres 2006 die maximale Länge von hoch geladenen Videos auf 10 Minuten beschränkt. Denn nach einer eigenen Untersuchung des Anbieters sei Material jenseits 10 Minuten Spieldauer in vielen Fällen urheberrechtlich geschützt.Andererseits behält sich YouTube laut deren Geschäftsbedingungen eine Urheberrechtsübertragung vor. Durch diese wird es möglich, dass alle hochgeladenen Materiallien von YouTube weiterverkauft werden dürfen. Der Nutzer gibt durch den Upload seines Materials automatisch seine Zustimmung dafür.

Authentizität des Bild- und Tonmaterials

Ein weiterer Aspekt betrifft die Authentizität des Bild- und Tonmaterials, denn die Onlineplattformen werden immer häufiger für dubiose Marketingzwecke missbraucht. Jüngstes Beispiel war die Hinrichtung von Saddam Hussein am 30. Dezember 2006. Nach der Hinrichtung befand sich bereits ein Handyvideo der Exekution unter anderem auf YouTube.com. Keiner konnte zu diesem Zeitpunkt sagen ob dieses Video echt ist oder nicht. Hinzu kam jedoch die Tatsache, dass einige Anwender die Möglichkeit nutzten, eigene Videos unter gleichen Namen wie das Hinrichtungsvideo hoch zu laden. Einige um mehr Beachtung für die eigenen Videos zu erhalten und andere aus sogenannten Guerilla-Marketing Aspekten. Folgendes Beispiel verdeutlicht die Taktik des Guerilla-Marketing. Ein Nutzer veröffentlichte ein Video dass nur aus einem Standbild bestand. Das Bild zeigte Saddam Hussein mit einer Schlinge um den Hals der einem Pullover trug mit der Aufschrift einer Internetseite mit Pornographischem Inhalt. Dieses Video bzw. Standbild wurde bereits nach einem Tag über achtzig tausend mal von YouTube-Nutzern aufgerufen und viele der 80.000 Nutzer wollten sicher auch erfahren was sich hinter diesem Internetlink verbirgt.

(Quelle: http://wikibooks.org)

Das bestehende Werbe-Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft. Wichtig ist jedoch, dass nicht nur billige Banner-Werbung geschalten, sondern kontextsensitive Werbung angezeigt wird.
Torsten Schwarz, Fachbereichsleiter für Online-Marketing beim Verband für deutsche Internetwirtschaft
Chancen und Risiken

Den Unternehmen von Videoportalen winken milliardenschwere Werbeeinnahmen. Die Nutzer der Webseiten sind dagegen schon leichter zu befriedigen. In erster Linie geht es bei ihnen nur um Zeitvertreib, Spaß und Informationsbeschaffung, aber auch zur Selbstdarstellung und für Werbezwecke aus den unterschiedlichsten Motiven.

Hierbei handelt es sich jedoch nur um die ersten Aspekte, die jedem ins Auge springen. Welche Vorteile können Unternehmen aus diesen Portalen ziehen? Welche Möglichkeiten sind noch offen, wenn sich ein Unternehmen dazu entscheiden sollte in ein solches Unternehmen zu investieren? Was ist für den Endverbraucher noch wichtig außer dem Spaßfaktor und kann dieser sich Vorteile durch diese Plattformen erhoffen?

Dazu bald mehr…

Eine unglaubliche Erfolgsgeschichte

90 Mio. User weltweit
92 Mrd. Seitenaufrufe pro Monat

14 mal pro Monat
25 min je Besuch.
65.000 neue Videos täglich
100 Millionen neue Clips täglich

Diese Zahlen sprechen für sich. YouTube ist heute als Videoportal nicht mehr wegzudenken.

Die Popularität von YouTube lässt sich mit der großen Community erklären, die Video-Dateien hochladen, bewerten und kommentieren kann. YouTube ist seit seiner Gründung rasant zum führenden Videoportal im Internet aufgestiegen. Derzeit geht man von einem Marktanteil von etwa 47 Prozent aus.

Nun stellt sich die Frage, welchen Nutzen man hieraus ziehen kann…

Welche Technik wird bei YouTube.Com verwendet?

YouTube verwendet das Flash-Video-Format (*.flv). Die Videos können online als Stream im Webbrowser betrachtet oder lokal gespeichert und mit FLV-fähigen Softwareplayern abgespielt werden. Zum Betrachten der Videos im Webbrowser ist die Installation des Adobe-Flash-Plugins erforderlich.

Zum lokalen Speichern der Videos können clientbasierte Lösungen oder Server basierte Dienste verwendet werden. Auch einfaches Sichern der Videos durch das Kopieren temporärer Dateien ist möglich.

Beispiele für FLV-kompatible Softwareplayer unter Windows sind der Media Player Classic (mit FFDShow Filter), der VLC Media Player, der mplayer und der für ausschließlich .flv-Dateien ausgelegte FLV Player.

Videos können in verschiedenen Formaten (AVI, MPEG, WMV oder Quicktime) zu YouTube hochgeladen werden. Die Clips dürfen eine Größe von 100 MB oder 10 Minuten nicht überschreiten und werden vor der Weiterverbreitung von YouTube in das Flash-Video-Format konvertiert. Empfohlen wird eine Videoauflösung von 320×240 Pixeln. Videos höherer Auflösung werden bei der Konvertierung in das Flash-Video-Format herunterskaliert.

Was ist YouTube?

Das Video-Portal YouTube wurde im Februar 2005 von den drei ehemaligen PayPal-Mitarbeitern Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim gegründet und ist heute der Marktführer im Bereich Online-Videos. Innert kürzester Zeit hat sich YouTube mit Sitz in Kalifornien von einer Austauschplattform zu einer Unterhaltungsgemeinschaft mit über 100 Millionen Video-Abfragen täglich entwickelt. Jeden Tag werden rund 65’000 neue Videos hochgeladen. Sämtliche „Video-Feeds“ können in Blogs gepostet, oder über eine Programmierschnittstelle (API) auf Websites eingebunden werden.

Am 9. Oktober 2006 gab der Suchmaschinen-Gigant Google die Übernahme von YouTube für 1,65 Mrd. USD bekannt. Insbesondere im Mobile-Bereich sind Expansionspläne vorhanden.